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Langsam hebt sich die Flanke

Literaturkritik von Tobias Lehmkuhl in der SZ vom 06.07.2016
zu Günter Herburger: Wildnis, singend

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Liebe FreidenkerInnen,
liebe Literaturfreunde,

im Sommer/Herbst 2015 haben die Ulmer FreidenkerInnen, seit langer Zeit mit Günter Herburger freundschaftlich verbunden, versprochen seinen aktuellen Gedichtband "Schatz" unter allen "widrigen" Umständen zu produzieren, da Günter Herburger in der gesamten Republik keinen Verlag mehr fand.

Der Band ist gedruckt u. a. mit Mitteln von Sigi Späth im Namen der Ulmer FreidenkerInnen; dankenswerterweise hat der Kugelberg-Verlag sich bereit erklärt den Band herauszugeben.

Es sind verwegene und gewagte Liebesgedichte.

Schatz Günter Herburger

Der Band ist erhältlich über die
Freidenkerinnen & Freidenker Ulm/Neu-Ulm e.V.
c/o Siegfried Späth,
Stachelbeerweg 40,
89075 Ulm,
Tel. 0731/57176,
siegfriedspaeth@t-online.de
oder info@ulmer-freidenker.de
bzw. direkt über den Kugelberg-Verlag.
Information des Kugelberg-Verlages zu "Schatz" (PDF)

Der Gedichtband hat einen Umfang von 118 Seiten im Format 220 x 220 mm. Der Verkaufspreis im Buchhandel beträgt 18.99 Euro. Der Sonderpreis für die Mitglieder der Freidenkerinnen & Freidenker Ulm/Neu-Ulm e.V. beträgt 14.- Euro.

Mit freidenkerischen Grüßen für die Ulmer FreidenkerInnen Siegfried Späth

Rezension zu "Schatz - Liebesgedichte"
in Signaturen - Magazin von Tom Schulz
PDF - hier lesen (118 KB)...

http://signaturen-magazin.de/guenter-herburger--schatz.-liebesgedichte.html (externer Link)


Günter Herburger liest aus Haitata


Am 23. April 2013 las Günter Herburger auf Einladung der Ulmer Freidenker aus seinem Buch "Haitata – kleine wilde Romane" in der vh ulm.


Günter Herburger zum Achzigsten

Artikel aus dem Feuilleton der
junge welt

vom 05.04.2012
Sportlicher Träumer
Herburger zum Achtzigsten

Am Karfreitag wird Günter Herburger achtzig. Er ist einer der phantasievollsten und abwechslungsreichsten Schriftsteller des Landes. Ein spinnerter Materialist, ein utopischer Realist, ein sportlicher Träumer – Herburger sagte über sich einmal: »Ich sitze in einem Märchenbüro und schreibe, probiere Entwürfe aus, die aus der Gegenwart in eine Zukunft streben«. Und Matthias Altenburg beschrieb ihn als einen Erzähler, »der sich ins Wort fällt, weil er seinen, nein, den Geschichten mißtraut und sich statt dessen lieber auf die Einzelheiten verläßt«.

Der Sohn eines Tierarztes im Allgäu brach Mitte der 1950er Jahre sein Studium ab und wurde in Westeuropa und
Nordafrika Weltenbummler. Gefördert von Helmut Heissenbüttel und Dieter Wellershoff begann er Anfang der
1960er Jahre Literatur zu veröffentlichen und zählte zu den interessanteren Figuren bei den Treffen der »Gruppe
47«. In den 1970er Jahren wurde aus Herburger ein gegen die bundesrepublikanische »Leitplankenkultur« organisierter Kommunist. In der DKP und natürlich in seinem literarischen Werk verkörperte er jenen Antiautoritarismus, den die Partei zwar offiziell verdammte, in den persönlichen Beziehungen aber pflegte, denn man war ja gegen das Reaktionäre und Blöde der westdeutschen Chefs, Direktoren und Pfaffen.

Mit seinen »Birne«-Büchern schrieb Herburger mit die genialste Kinderliteratur, die die BRD überhaupt
hervorgebracht hat, entwickelt aus den Gute-Nacht-Stories für seinen Sohn Daniel, der die Bücher illustrierte. Daniel verlangte von seinem Vater Geschichten über die Straßenbirne vor seinem Fenster zu hören. Herburgers
Birne konnte dann sprechen, fliegen, schweißen, tauchen, Autorennen fahren und die Menschen aufs charmanteste
animieren, sich gegen soziale Ungerechtigkeiten aufzulehnen.

Die Probleme des Kommunismus und des Kapitalismus verhandelte Herburger dann in seiner riesigen »Thuja«-
Trilogie, an der er fast 20 Jahre arbeitete. Warum reden eigentlich immer alle linken Germanisten von Peter
Weiss? Bei Herburger ist auf jeden Fall mehr los. Und auch in Herburger. Man lese nur »Lauf und Wahn« von 1988
über die plötzlich auftretende Sucht, länger zu laufen, als man als Marathonläufer muß. (cm)

Link zum Artikel in der "jungen Welt"


   
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